Fragen und Antworten

Wie ist das mit dem ├ťbertritt?

Ein ├ťbertritt nach der vierten Klasse in eine andere weiterf├╝hrende Schule ist m├Âglich und wird von unseren Sch├╝lerInnen erfolgreich gemeistert. H├Ąufig erhalten wir sehr positive R├╝ckmeldungen zum selbstst├Ąndigen Arbeiten, zur sozialen Kompetenz und den au├čergew├Âhnlich guten Referaten der ehemaligen Monte-Sch├╝lerInnen.

Die P├ĄdagogInnen werden mit Ihnen gemeinsam besprechen, wie ein guter Schulweg f├╝r Ihr Kind aussehen kann.

Ist Montessori konfessionell gebunden?

Nein. Nat├╝rlich wird unsere christlich gepr├Ągte Kultur vermittelt. Ebenso sprechen wir ├╝ber andere Weltreligionen und ├╝ber ethische Grundprinzipien.

Ist Montessori weltanschaulich gebunden?

Nein. Die Montessori-P├Ądagogik geht aus der Arbeit Maria Montessoris hervor, die sich um eine kindgerechte Erziehung bem├╝ht.

Ist Montessori eine Geldfrage?

Schwierige Frage. Es gibt ein konkurrierendes staatliches Bildungsangebot, das „kostenlos“ ist. Es erfordert also schon ein gewisses Engagement, seine Kinder in eine Montessori-Einrichtung zu schicken, die „extra“ kostet.

Man kann nun lange ├╝berlegen, wie man diese Ungerechtigkeit aus der Welt schaffen k├Ânnte (z.B. mit „Bildungsgutscheinen“ f├╝r Eltern, die dann ihre Kinder in eine Einrichtung ihrer Wahl schicken k├Ânnten) ÔÇô man kann aber auch ├╝berlegen, welche Dinge im Leben wichtig sind. Generell sollten Finanzen kein Hinderungsgrund sein und zu jeder Zeit besuchen Sch├╝lerInnen mit reduziertem Schulgeld unsere Schule. Bitte sprechen Sie uns an, damit wir gemeinsam nach M├Âglichkeiten suchen k├Ânnen.

Ist Montessori elit├Ąr?

Nein. Zwar sind, laut verschiedenen Quellen im Internet, auch die britischen Prinzen William und Harry in eine Montessori-Schule gegangen ÔÇô aber das hei├čt ja nicht, dass Montessori nur f├╝r Prinzen ist. Im Gegenteil, man muss es vielleicht so sehen, dass es hier in der Schule in Herzogenaurach die M├Âglichkeit gibt, seine Kinder ebenso gut erziehen zu lassen wie die Queen das mit ihren Enkeln tut.

Ist Montessori besser als andere Schulen?

Nun ja. Bei Diskussionen dieser Art liegt die Wahrheit oft im Auge des Betrachters. F├╝r engagierte Montessori-Eltern ist Montessori besser als alles andere, f├╝r engagierte Rudolf-Steiner-Eltern sind es die Steiner-Schulen/Waldorf-Schulen und f├╝r den ├Ârtlichen Schulpr├Ąsidenten ist es nat├╝rlich die „eigene“ Schule.

Da dann neutral heranzugehen ist nat├╝rlich schwierig – und doch wurde es getan: In einem Artikel, welcher Anfang Oktober 2006 im ├Ąu├čerst renommierten Wissenschaftsmagazin „Science“ ver├Âffentlicht wurde, haben zwei amerikanische Wissenschaftlerinnen untersucht, ob denn wirklich ein Unterschied zwischen Montessori-Kindern und anderen Kindern besteht. Besonders interessant ist in diesem Fall, dass der Vergleich zwischen Kindern stattfand, welche alle eine Montessori-Einrichtung besuchen wollten, dies aber aus Platzgr├╝nden z.T. nicht konnten. Eine gut vergleichbare Gruppe Kinder also. Das Ergebnis spricht f├╝r sich: In den untersuchten Gebieten schnitten die Montessori-Kinder nie schlechter ab, mindestens gleichwertig und oft besser.

Aus Copyrightgr├╝nden k├Ânnen wir den (englischen) Originalartikel nicht online stellen, zur Info verweisen wir aber gerne hier auf die (englische) Homepage einer der Autorinnen des Artikels. Und nat├╝rlich sind wir dem bayerischen Lehrplan verpflichtet. Nur die Art der Wissensvermittlung ist eine andere.

Ist Montessori international?

Sogar sehr! Montessori-Schulen gibt es in aller Herren L├Ąnder, sogar in Exil-Tibet (Der Dalai Lama ist gro├čer Montessori-Fan!). F├╝r viele Eltern, die beruflich mobil sein m├╝ssen, ist diese Internationalit├Ąt besonders wichtig. Die Schulsysteme verschiedener L├Ąnder (oder verschiedener Bundesl├Ąnder) unterscheiden sich teilweise sehr stark. Wer seine Kinder in eine Montessori Schule gibt, hat aber die Sicherheit, dass zumindest die p├Ądagogischen Methoden ├╝berall sehr ├Ąhnlich sind. Ein erforderlicher Schulwechsel kann so f├╝r die Kinder leichter tragbar werden.

Sind Montessori-Sch├╝lerInnen weltfremd?

Nein. Diese Frage wird, so oder ├Ąhnlich verpackt, oft gestellt. Das h├Ąngt vermutlich damit zusammen, dass in der Montessori-P├Ądagogik die Kinder ihren Interessen folgen d├╝rfen und so die Dinge lernen, die sie gerade interessieren. Von Nicht-Montessorianern wird diese Art des Lernens aber gerne als „Ich mache, was ich will“-Lernen abgetan. Daraus resultiert wohl das Vorurteil. Interessant ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass z.B. sowohl der Gr├╝nder des Internetbuchhandels Amazon.com als auch die Gr├╝nder von Google Montessori-Sch├╝ler waren. So ganz weltfremd sind diese Herren sicher nicht.

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Noch Fragen offen?

Sicher k├Ânnen wir hier nicht alle Fragen im Detail beantworten, aber daf├╝r k├Ânnen Sie uns gerne pers├Ânlich fragen.